Breaking Pitches: Peel-Up Drop

Wir beginnen mit dem neuen Jahr die Serie der Breaking Pitches, die ersehnten „Pitching Tools“ , mit denen man alle Hitters kontrollieren kann!
Am wichtigsten ist aber eine Voraussetzung: kein Breaking Pitch sollte erlernt werden, wenn nicht zuerst eine gewisse konstante Geschwindigkeit und eine gescheite Kontrolle der Strike-Zone erreicht worden ist.
Andererseits kann eine grundsätzliche Kenntnis der Balldrehung und der Ballbewegung schon ziemlich früh entwickelt werden. Daraus kommt Vertrautheit mit der Aktion der Finger auf dem Ball, die letztendlich der Schluss für jedes Breaking Pitch ist.

Thema von diesem Monat ist der Peel-up Drop.
Wir haben nämlich zwei grundsätzliche Methoden, um den Dropball zu werfen:

a. Peel-up drop
b. Roll-over drop

Ein Dropball beginnt seinen Verlauf wie ein normaler Strike, um kurz vor dem Plate einen Bogen nach unten zu machen und derart aus der Sicht und Reichweite vom Hitter zu kommen.
Je später und schneller der „Bruch“ des Balles, desto effektiver der Pitch.

Der Peel-up Drop ist eigentlich die einfachste Weise für eine junge Pitcherin zu beginnen, den Drop zu lernen.
Das Wesen dieses Pitch ist das Gefühl vom Wegrollen des Balles von den Fingerspitzen.
Das ist günstig für Anfängerinnen auch weil es sich nicht so sehr von der Fastball-Mechanik unterscheidet. Beständigkeit in der Mechanik ist ein großer Vorteil, weil sie die Vision des Batters hindert. Die Grundbewegung sollte also die vom Fastball sein.

Der grundsätzliche Griff für den Drop ist mit zwei oder drei Fingern über die Nähte, um sicher zu sein, dass sich vier Nähte nach dem Release Richtung Home Plate drehen. Der Ball muss fest aber nicht zu viel gehalten werden, so dass das Handgelenk nicht blockiert wird.
Ein Ball, der tief in der Hand gehalten wird, wird ein langsamer off-speed Drop werden.
Die Finger sollten gemütlich auf dem Ball liegen – keinen „cupping“ Griff erlauben.

Wie schon gesagt soll die Bewegung für den Pull-up Drop meistens dieselbe wie im Fastball sein. Um diesen Drop zu pitchen, sollen wir einen kürzeren Schritt machen. Das will ein vorzeitiges Release verursachen. Das fällt jungen Pitcherinnen manchmal sehr schwer.
Ihr anfänglicher Gedanke sollte sein, sie heben den Fuss und lassen ihn sofort landen.

Die Bewegung geht weiter wie beim Fastball bis Mitte vom Downswing. Da sollten die Finger schon ziehen (Finger nach oben – Handgelenk 90°) um eine gute Peitsche-Aktion vorzubereiten.
Wenn der Arm sich der Hüfte nähert, sollte der Ball vom Ende der Fingerspitzen hart mit der größten Geschwindigkeit und Kraft springen.
Die Pitcherin sollte Reibung auf den Fingern fühlen, wenn alles korrekt gemacht wird.
Die Finger sollen nach draußen von unter dem Ball so schnell wie möglich gezogen werden – ähnlich wie das Ziehen eines Tischtuches unter dem Gedeck weg.
Das sollte dem Ball eine 6 – 12 Drehung verleihen.

Sehr wichtig ist, dass die Peitsche mit aller Kraft aus derselben Richtung hinter dem Ball (Kraftlinie) durchgeführt wird. Wenn die Kraftlinie nicht behalten wird, wird sich eine Drehung ergeben, die sich in eine andere Richtung als die 6 – 12 bewegt.

Am Release wird das Handgelenk nach oben gezogen, so dass die Balldrehung nach unten geht.

Der Drop ist der einzige Pitch, wo der Follow-through kurz ist. Die Finger sollten direkt nach oben kommen und halten auf die Schulterachseln hoch. Der Ellbogen bleibt niedrig neben dem Bauch.

Ein guter Hinweis, um die Kraftlinie auf den Ball zu anerkennen, ist zu bemerken, ob alle vier Fingerspitzen auf der Schulter liegen. Oft werden der Daumen oder die letzten zwei Finger den Schulter nur berühren. Das mein normalerweise, dass irgendeine Drehung vom Handgelenk stattgefunden hat und dass die richtige Kraftlinie mit der folgenden 6 – 12 Drehung vermutlich nicht erlangt wurden.

Das hintere Bein sollte vorwärts kommen und schieben wie beim Fastball.


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