Do’s and Don’ts of the DROP

In diesem Artikel haben wir ein paar Tipps für die Konsolidierung und den Gebrauch vom Dropball.

Zuerst etwas im Bereich Technik:

Der Dropball erfolgt aus einer Kombination zwischen Gewichtverteilung und Hand-Aktion. Die Synchronisierung dieser beiden Bestandteile macht manchmal Probleme. Dabei erinnern wir uns an folgendes:

a. Das Gewicht wird nach vorne verschoben, so dass wir nicht GEGEN das Bein sondern ÜBER dem Bein pitchen. Um das zu visualisieren, sprechen wir von „Schultern über dem vorderen Knie“

b. Normalerweise suchen wir einen kürzeren Schritt, der die schnelle Gewichtsverteilung nach vorne ermöglicht. Oft passiert aber, dass wir auf die Fußspitze landen, was an sich ein „nach vorne fallen“ bewirkt, das gleichzeitig kein richtiges Timing mit dem Armkreis erlaubt.
ALSO:
nicht auf Fußspitze landen, sondern auf den vorderen halben Fuß, damit wir den Körper „über den Ball“, also in eine höhere Position bringen aber dabei auch die Aktion des Armes synchronisieren können.

c. Am wichtigsten bleibt die Aktion der Hand, der Finger und des Handgelenks also. Die muss schnell und effektiv erfolgen, unabhängig von der Art von Drop, die wir pitchen wollen. Ein großes Problem ist der Releasepunkt und das Verhältnis zwischen Release und Hüftendrehung. Sehr oft findet der Arm/ die Hand nicht genug Raum, um vorbeizukommen und effektiv den Ball loszulassen, denn die Hüften sind schon in einer geschlossenen Position. Dabei kommt beim Roll-over Drop ein häufiger aber auf die Dauer gefährlicher Fehler vor und zwar die Aktion des Ellenbogens, der den Körper „verlässt“ und eine Kurve zeichnet. Was daraus entsteht, ist das täuschende Gefühl, dass die Hand sich gedreht hat, während sie kein „Spin“ erzeugt hat und dadurch kein Break.

Wann wollen wir den Drop am liebsten?
1. Der Drop ist ein besonders guter Pitch in Situationen, wo wir einen Groundball erwarten, um durch die Defense die Läufer zu halten und die Aus zu machen. Das passiert mit Läufer auf 3B oder 2B und mit Bases Loaded. Dafür ist ein Drop Inside besonders geeignet, um den Ball auf die linke Seite vom Feld schlagen zu lassen.

2. Der Drop ist auch schwer zu schlagen, wenn der Hitter eine sehr hohe Start-Position hat, wenn er groß ist und die Hände nicht nach unten zum Ball bringt.

Nicht so richtig zu empfehlen ist er dagegen im Fall eines Hitters, dessen Swing ein Uppercut swing ist: dabei haben wir mehr Erfolgschancen mit einem Riseball und high inside Pitches.


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