Hitting with the Chrissis – Angreifen

In dieser Kolumne möchten wir kleine Tipps geben über alles was mit Hitting zu tun hat, von der Keule und den Batting gloves bis zur Pitchselection.
So werden wir in jedem Artikel - abwechselnd die eine, die andere Chrissi oder beide zusammen - über Dinge sprechen, die wir in den Jahren die wir nun schon spielen als hilfreich oder interessant erfahren haben. Unser Hitting-Tipp soll einfach nur einen kleinen Denkanstoß geben jeden Monat, den dann jede Spielerin auf ihre Art und Weise nutzen kann.
Wir freuen uns auch immer über Vorschläge oder Fragen von Euch bezüglich der Themen.

Die Chrissis :)

Angreifen statt „Einstecken“

Dieses Thema habe ich gewählt, weil ich persönlich in den letzten zwei Monaten in drei internationalen Turnieren gespielt habe und dabei einen Unterschied in meiner Hitting-Leistung wie Tag und Nacht erlebt habe.
War ich nach meiner eigenen Meinung bei der Olympiaqualifikation und der EM am Schlag von mittelmäßig bis teilweise grottenschlecht einzustufen, gab es beim Europapokal der Pokalsieger kaum ein At Bat das nicht erfolgreich endete.

Der Grund dafür war schon beim ersten erfolgreichen AB klar: während dem Cup gab es nur einen Gedanken, DEN BALL ATTACKIEREN!!!
Dabei bleibt natürlich kein Platz für Zweifel oder Zögerungen, die bekannterweise den besten Hitter zum Scheitern bringen.

Bei EM und Qualifikation dagegen hatte ich eher das Gefühl, dass ich dem Pitcher und seinem Pitch vollkommen ausgeliefert war und lediglich passiv darauf reagieren konnte.
Das sind Hindernisse die eigentlich nur im Kopf stattfinden und selten der Realität entsprechen. Natürlich wird das aber dann zur Realität, wenn man nur lange genug zweifelt und sich nicht dagegen wehrt.

Am besten hilft man sich, wenn man sich oft die Momente ins Gedächtnis ruft und wieder erlebt und auch fühlt, in denen man sich selbstbewusst und powerful gefühlt hat in der Batters box. Das macht man am Besten in Ruhe wenn einen niemand dabei stören kann. Nehmt Euch 5 oder 10 min vor dem ins Bett gehen, schließt die Augen und fühlt wirklich wie Ihr Euch bei Eurem weitesten Hit gefühlt habt, wie das Feld aussah, und wie das Gras gerochen hat. Je realistischer Ihr Euch alles vorstellt, desto besser.

Natürlich wird dadurch nicht sofort alles anders und alle schlagen nur noch Homeruns (leider :)). Es ist kein Medikament, das man einmal einnimmt und sofort werden die Symptome der Krankheit behoben. Es ist nur eine Möglichkeit aus einer Nicht-hitting-Phase nach und nach einen Ausweg zu finden und nicht darauf zu warten, dass sich das Problem früher oder später von selber löst.


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