Infield Throws

Der Sidearm – Wurf, der Back-Flip und der Underhand Toss – in welchen Sitautionen man sie braucht und wie sie ausgeführt werden.

I Der Sidearm – Wurf

1. In welcher Situation wird er benutzt und warum?
Den Sidearm-Wurf sollte man sich nicht als regulären Wurfstil angewöhnen, da er oft zu einer hektischen Bewegung wird und oft ungenau ist. Außerdem ist die Belastung für den Ellenbogen sehr hoch, sodass Verletzungen normalerweise nur eine Frage der Zeit sind. Ein guter Infielder sollte ihn aber als Variante beherrschen. Er ist vor allem nützlich, wenn man zum Werfen nicht viel Zeit hat, es sich also um ein sehr knappes Play handelt, da nicht die ganze Ausholbewegung mit dem ausgeführt wird um Zeit zu sparen.

2. Technik
– der Ball wird nicht in der Mitte gefieldet, sondern etwas näher zum rechten Bein
– nach Fielden des Balles wird der Oberkörper nicht ganz aufgerichtet, sondern bleibt „halb tief“
– es wird kein two-step ausgeführt, sondern nur das Gewicht verlagert
– die Ausholbewegung findet nicht nach hinten statt mit einem Release, der am Kopf vorbeiführt, sondern seitlich am Körper.
SEHR WICHTIG: der Ellenbogen muss nah zum Körper bleiben, da sonst Verletzungsgefahr!!! Der Sidearm ist kein Schleudern des Balles!!!
– das Handgelenk muss besonders gut gebraucht werden, da die Schulter im Vergleich zum normalen overhead throw weniger benutzt werden kann
BEACHTEN: die Füsse müssen beim Werfen perfekt in der Wurflinie stehen, da sonst ungenauer Wurf!

II Der Back-Flip
1. In welcher Situation wird er benutzt und warum?
–  Double Play
– Short Stop bei kurzem Wurf an 3rd Base
– NUR verwenden, wenn man auf der Base line steht, der Arm den Flip also sozu sagen auf der Linie schwingend durchführen kann

2. Technik
– der Arm wird seitwärts vor dem Körper bewegt
– die Hand greift den Ball ziemlich tief und bleibt über dem Ball während der ganzen Bewegung, d.h. der Ball „schaut “ Richtung Boden die ganze Zeit
– das Handgelenk macht keinen Snap, sondern bleibt blockiert. So vermeidet man zu feste und unkontrollierte Würfe, mit denen der Mitspieler nur schwer umgehen kann.
– die Füsse bleiben in der Fieldingposition beim Flip
– der Oberkörper wird nicht/kaum aufgerichtet
– !!! die Augen müssen die Augen des Mitspielers sehen!!! Nicht werfen, bevor Ihr das Ziel nicht genau erfasst habt!!!

III Der Underhand Toss

1. In welcher Situation wird er benutzt und warum?
– bei kurzer Entfernung zum Base
– bei kurzer Entfernung zum Base + wenig Zeit für das Play

2. Technik
– KEIN SNAP mit dem Handgelenk, weil er oft zu ungenau und zu schnell ausgeführt wird
– das Handgelenk wird ziemlich blockiert, die Tossbewegung wird vom durch den gesamten Arm durchgeführt
– !!! VORSICHT: nicht den Ball hinter dem Handschuh verstecken!!! Das überrascht den eigenen Mitspieler und seine Reaktion wird noch schwieriger.
– am Besten macht man einen Schritt in den Toss, um mehr Kontrolle auf die ganze Toss-Bewegung zu haben


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