Lead off the Base

I Lead-Off the Base

1) Zwei verschiedene Startpositionen
a) Der vordere Fuß befindet sich an der Vorderseite der Base und möglichst weit außen am Base Richtung Outfield. Der hintere Fuß befindet sich hinter dem Base.
b) Der hintere Fuß befindet sich an der Vorderseite der Base.

2) Startbewegung

zu Startposition a)
Wenn der Pitcher den Downswing der Windmill beginnt, verlagert der Läufer sein Gewicht auf das hintere Bein, um sich dann mit einer explosiven Vorwärtsbewegung mit dem vorderen Fuß vom Base abzustoßen. Insgesamt sollte das eine flüssige Bewegung sein.
Vorteil: es ist leichter den Pitcher zu timen und der Läufer befindet sich bereits in der Bewegung, wenn er das Base verlässt.

zu Startposition b)
Das Prinzip ist dasselbe wie bei Position a). Die Abstoßbewegung wird vom hinteren Fuß ausgeführt. Die Bewegung kann nicht so früh wie die erste begonnen werden.
Vorteil: eventuell explosiver, genaueres Timing möglich

3) Nach Abstoßen von der Base sollte man nach ca. 4 Schritten machen und zum Stehen kommen.
– Füße parallel, etwas weiter als schulterbreit,
– Gewicht vorne auf dem Fuß und gleichmäßig verteilt, sodass man sich schnell in jede Richtung bewegen kann
– der Läufer sollte sich hinter der Baseline befinden, um so beim dive back die äußere Kante der Base berühren zu können
– Schwerpunkt tief

Die Spieler sollten die Möglichkeit haben beide Startvarianten im Training mit einem Pitcher auszuprobieren. Der Lead scheint zwar immer als leichter Teil des Baserunnings, jedoch wird hier der Grundstein zu safe oder out gelegt. Jede verschenkte halbe Sekunde kann das geplante Stealing zunichte machen.

II Dive back zum Base

Von der oben genannten Position aus folgt ein explosiver Cross-Step Richtung First Base
– Körper nicht aufrichten, sondern tief bleiben
– die Entfernung sollte so viel betragen, dass man mit dem Cross-Step und dem Dive (ausgestreckte Armen) das Base berühren kann. Man sollte keinen Raum verschenken!
– wichtig ist, dass der Kopf nach außen Richtung outfield gedreht wird und somit weg vom Wurf des Catchers
– das Base sollte normalerweise an der äußeren Seite berührt werden mit nur einer Hand, um möglichst wenig Ziel für den Tag zu geben. Das gilt auf jeden Fall, wenn der 1st Baseman den Wurf des Catchers entgegen nimmt. Kommt der 2nd Baseman, kann man versuchen, die innere Seite der Base zu benutzen, um weg von ihm zu bleiben. Oft wird der 2nd base jedoch mehr irritiert, wenn der Läufer ihm „im Weg“ ist. Außerdem kommt der Ball aus dieser Richtung, ist somit auch schneller da wo der Läufer ist.
– beim Dive selber sollte eine Landung auf den Gelenken wie Knie und Ellenbogen vermieden werden. Der Körper muss ganz erstreckt werden, um dies zu erreichen.
– besonders wichtig ist es auch hier den Körper nicht zuerst aufzurichten. Nicht nur weil es mehr Zeit kostet, sondern weil so die Landung nicht fließend ausgeführt werden kann.

Drills:
– zuerst kann die Dive-Bewegung aus einer knienden Position geübt werden
– dann aus der Hocke
– schließlich mit der ganzen Bewegung, aber auf einer nassen Plane oder Rasen

III Come back standing

Es ist natürlich möglich auch beim Stehen zurückzukommen, das macht man, wenn man Zeit hat.
Als standardisierte Fußbewegung geben wir diese Reihenfolge von Schritten:

1. Der Läufer läuft zum Base zurück und berührt das Base an der äußeren Kante mit dem linken Fuß
2. Er macht Pivot mit dem linken Fuß und dreht sich mit Rücken zum Base, indem er den rechten Fuß rechts vom Base stellt. Dadurch entfernt er sich vom Tag vom First Baseman oder vom Dritten Baseman.

Am allerwichtigsten bleibt aber ein Begriff, der den Spielerinnen so früh wie möglich beizubringen ist: das Lead vom Base muss explosiv und aggressiv sein auf jedem Pitch, damit die Defense ständig unter Druck gesetzt wird. Die Rückkehr zum Base, nachdem der Läufer die Entscheidung getroffen hat zurückzukommen, muss genauso explosiv und schnell sein.

Also SCHNELL HIN UND SCHNELL ZURÜCK!


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