Pitching mit Sandy: Saison-Vorbereitung

Nachdem wir uns ja in dem vergangenen Monat verstärkt um unsere Kondition und Schnelligkeit gekümmert haben, möchte ich jetzt mit Euch über wichtige Pitcherübungen sprechen, die wir zur Vorbereitung der Saison sehr gut gebrauchen können.
Wenn ich von mir selbst ausgehe, dann haben wir gerade im Winter nicht unbedingt regelmäßig die Möglichkeit, mit unserem Catcher zu trainieren. Und das ist wirklich kein Nachteil, über den wir uns beschweren müßten, vielmehr ist es für uns die Chance, an den so wichtigen „Kleinigkeiten“ zu arbeiten:

Verschiedene Übungen

  • Grundsätzlich das Handgelenk und die Unterarme stärken durch Übungen mit z.B. mit einem Tennisball oder mit kleinen Handeln.
  • Alle verschiedenen Release-Arten für jeden Pitch ca. 2 x pro Woche wiederholen (in den Handschuh – paßt dabei bitte auf eventuelle Blumenvasen Eurer Mutter auf – ich spreche aus Erfahrung ), oder mit weichen Bällen an die Wand).
  • Übungen zum Armkreis (entweder aus der Seitenstellung oder auf dem Knie). Dies könnt Ihr gut alleine gegen eine Wand tun oder auch mit einem geknäulten Socken in einen Wandspiegel, so seht Ihr Euch und könnt Eure Fehler selbst korrigieren. Dazu würde ich immer die 4 Phasen des Pitchens wiederholen und dabei immer darauf achten, daß Ihr Euch auf der Kraftlinie bewegt.

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, daß Ihr Euch selbst seht und verstehen lernt, wo Eure Bewegung nicht perfekt ist. Am Besten arbeitet Ihr mit einer Videokamera und mit dem Spiegel. Laßt Euch von Eurem Coach oder von Eurem Catcher aufnehmen und schaut Euch Eure Bewegung auch sorgfältig an. Dabei ist es wichtig, daß Ihr die Aufnahmen regelmäßig wiederholt, vielleicht alle 3 oder 4 Wochen, damit Ihr Eure Fortschritte sehen könnt.

Grundsätzlich müßt Ihr dabei sehr geduldig sein, übrigens gilt das für den Coach und den Pitcher, denn kleine Dinge zu verändern braucht sehr viel Zeit und Hunderte von Wiederholungen. Gebt Euch nicht zu früh mit nur halbrichtigen Bewegungen zufrieden, sondern versucht immer, perfekt zu sein.

Baut Eure Bewegungen kontinuierlich auf und geht dabei nicht zu schnell zu einer höheren Stufe, wenn Ihr die Stufe davor noch nicht beherrscht. So vermeidet Ihr es, Euch Fehler anzugewöhnen, die man später nur sehr schwer oder vielleicht gar nicht mehr korrigieren kann.

Also, viel Spaß bei den kleinen Übungen, die Ihr wieder sehr gut auch zu Hause machen könnt. Vergeßt bitte eure Kondition nicht.

Nächsten Mal sprechen wir über die Wichtigkeit der Beine beim Pitchen (leg drive).

Liebe Grüße und viel Spaß wünscht Euch
Eure Sandy

PS: Ihr könnt mir auch mailen unter sandy@fastpitchchallenge.de.


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