Sacrifice Bunt Basics

Zu den wichtigsten Fertigkeiten im Softball gehört der Sacrifice Bunt.
Bunting kann das Spiel wirklich leiten und ändern und stellt eine der effektivsten offensiven Ressourcen dar, wenn man es richtig und in allen seinen Varianten entwickelt.

Hauptsache ist die Startposition:

  • Vorne in der Box, damit der gebuntete Ball mehr Möglichkeiten hat ins Fair Territory zu landen.
  • Linker Fuß vorne – rechter Fuß hinten (Pivot – Art) / beide Füße auf derselben Linie (komplette Drehung des hinteren Fußes)
  • Leicht gebeugte Knien (athletic position)
  • Gleichgewicht: Gewichtsverteilung auf beiden Beinen, rechtes Bein mehr belastet, Schulter hinter der Linie der Knien
  • Entspannte Arme – leicht gebeugt – genügend Raum zwischen Körper und Schläger
  • Rechte Hand höher als linke Hand (30° – 45° Winkel)
  • Schläger in beiden Händen ungefähr am Anfang der Marke des Schlägers
  • Schläger vor dem Gesicht – unter der Augenlinie halten – Top of strike zone

Entscheidend ist:
a. die Bewegung vom Schläger und Körper auf der Suche nach dem Kontakt mit dem Ball = > nur nach unten, nie nach oben
b. der Kontakt mit dem Ball durch eine absorbierende Bewegung (giving in with the hands), damit die Geschwindigkeit vom Pitch gebremst wird und der Ball kontrolliert wird
c. die Bewegung der Hände, insbesondere von der linken Hand, um den Bunt nach links oder rechts zu führen

Vorbereitungsdrills
1. Hot potato: Startposition für Bunting, der Ball wird von vorne leicht getosst, der Bunter zeigt dem Tosser beide Handflächen und absorbiert den Ball, indem er sich den Ball als eine „hot potato“ vorstellt und schnell von den Händen abtropfen lässt. Ziel: perfekter Kontakt und perfektes Timing auf den Ball
2. Catching the bunt: Startposition für Bunting aber mit Handschuh an, und ohne Schläger. Ball wird von vorne getosst, der Bunter fängt den Ball mit der Handschuh und bringt den Ball zum Körper mit beiden Händen
3. Short bat: Beide Hände ganz oben fast an der Spitze des Schlägers – es bleiben max. 10 Zentimeter frei um den Ball zu bunten. Perfektes Ergebnis: Ball still und genau vor den Füssen liegen
4. Drop the bat: Um das Timing für den Kontakt mit dem Ball zu verbessern, kann man den Schläger kurz vom Zusammenstoßen mit dem Ball fallen lassen. Konzentration auf das perfekte Treffen von Ball und Schläger.

Besonders wichtig ist die Arbeit an der Technik und die Perfektion der Grundbewegung. Erst dann kann man es mit schnelleren Pitches versuchen.


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